Deutsch: Roman

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Inhaltsverzeichnis

1  Buchdeckel & Buchrücken
2  Leseproben
3  Plot
4  Inhalt
5  Philosophie – Die lang gesuchte Fusion von Hegel und Marx
6  Im Zeltlager des Prinzen / Der neue Islam?

Wald vorne 2019 yeah Kopie

330 Seiten / e-book 520 Seiten

Wald Rückseite 2019 yeahh

Leseprobe 1 Das erste Kapitel

Leseprobe 2 Der Sidhi

Leseprobe 3 Die Perle des Orients

Bücher des Lebens

Plot

Wald ist ein Wettlauf mit der Zeit, gegen alte Magier, die Rationalisten, den Anführer der freien Arabischen Stämme, den Prinzen, die Perle des Orients, Fanatiker und den gefährlichsten und meist gesuchten Terroristen der Welt, der späte Osama bin Laden um den Schlüssel der Welt.

Inhalt

Einer der roten Fäden in Grows Magnum opus ist die Auffassung, die großen Fragen wie nach dem Sinn des Lebens, nach der Seele und Gott, aber auch nach Gesellschaft, Individuum und Staat seien selbst am Beginn des dritten Jahrtausends noch lange nicht gelöst. Vom Zeitgeist entbunden, einem sinnlosen Leben voll Drogen, Party und Sex entflohen, folgt der zweimalige Lottohauptpreisgewinner Wald Whittman einer verblüffenden Serie von Zufällen auf das Gut seines Onkels, wo er sich erholt, und von da aus nach Indien und weiter in den hohen Norden Kaschmirs, wo sich ihm all das, was sich ihm in der Einsamkeit des Guts seines Onkels am legendären Großrußbach offenbarte, verdichtet und nachhaltig Sinn erfährt: Ist er tatsächlich der lang ersehnte Prophet, für den man ihn hält? Wird der Engel, der seine Echtheit bescheinigen soll, pünktlich um Mitternacht erscheinen? Für Wald sind Propheten, Engel, Magie und ein Allah außerhalb der Welt fauler Zauber. Die Fanatiker und Terroristen, die gegen seinen Freund Maher eine Fatwa ausgerufen und sich schon in Wien an Walds Fersen geheftet und ihn bis nach Kaschmir, Indien, verfolgt haben, sind Verfechter eines völlig anderen Weltbildes, wie auch der in die Erzählung aktiv eingreifende namen- und glaubenslose Erzähler, den Wald gebeten hat, seine Geschichte aufzuzeichnen. Vor dem immer wieder aufflackernden, witzigen, hochkarätigen Diskurs über Schein und Sein in Begleitung des ulkigen, früh pensionierten, kaltschnäuzigen US-Kaliforniers Craig McNealy, begegnet Wald dem alten Magier, den Rationalisten, dem Anführer der Freien Arabischen Stämme, dem gefürchteten und meist gesuchten Terroristen der Welt, dem späten Osama bin Laden, und in der Obhut des Prinzen und seiner Mudschaheddin die Perle des Orients, seine lang gesuchte und lang ersehnte Liebe. Der Abenteuer-, Liebes- und Entwicklungsroman öffnet die Büchse der Pandora: Fragen, die heute kaum noch jemand zu stellen wagt, strömen in den Raum und verdichten sich in beißenden, mitreißenden, witzigen Dialogen nahtlos zu einer Weltsicht und Kosmologie, die vielen nicht nur schlüssiger, sondern auch schöner, sinnvoller und lebenswerter erscheint. Kann Wald nach Goethes Faust, Hesses Siddhartha, Castanedas Don Juan und allem, was wir wissen, ein integraler Meilenstein einer neuen Ära, Kunst und Wissenschaft sein? Ein außerordentliches, facettenreiches, an Kurzweil überschäumendes Lesevergnügen, vor dem niemand zurück zu schrecken braucht und das in keiner Büchersammlung fehlen sollte.

Bücher des Lebens

Philosophie – Die lang gesuchte Fusion von Hegel und Marx

Wald – Prophet wider Willen ist ein Roman in George Grows Serie Bücher des Lebens. Sie ist Träger seine integralen Philosophie, der „wissenschaftlichen Integralität“ mit etlichen Schnittstellen zwischen neuem Verständnis von Spiritualität, Individuum, Staat und Politik.

In gewisser Weise beginnt er in der Tradition von Romanen der Selbstfindung wie William Somerset Maughms The Razor’s Edge, ebenfalls in Indien angesiedelt, oder Hermann Hesses Steppenwolf, der auch mit einem desillusionierten jungen Europäer beginnt, der außerhalb seines vertrauten sozialen Umfelds nach Sinn und Wahrheit sucht.

Der Protagonist, Wald Whittman, sieht sich jedoch als ebenso aufklärerisch wie aufklärungssuchend, was auch in Saul Bellows Henderson the Rain King widergespiegelt wird, dessen wiederkehrende Frage „Why did I go to Africa“ sich hier ähnlich wiederfindet, wenn unser Erzähler dem Protagonisten vorwirft: “I wondered why you went to India”.

Wald wird in der zweiten Person erzählt. Unser namenloser Erzähler, ein Freund aus der Kindheit des Protagonisten, wurde angeheuert, um seine Abenteuer aufzuzeichnen und festzuhalten. Wald selbst hat in Schreiben dilettiert und sich mit dem gesellschaftlichen Leben in Wien beschäftigt. Er war auch an politischen Aktivitäten in Ägypten und im Nahen Osten beteiligt, eher als Berater, denn als aktive Persönlichkeit. Mit der Zeit spürt er, dass ihn dieses Milieu erschöpft, und er sucht Zuflucht, nimmt „Urlaub vom Leben“, zuerst auf seinem Familiensitz, wo er bald merkt, dass er woanders hingezogen wird, und findet sich kurzerhand am Flughafen wieder, einfach weil der Text eines Liedes im Radio ihn dahin dirigierte.

Am Flughafen kommt er zufällig in den Besitz eines Tickets nach Delhi, Indien, und beschließt es sofort auszunutzen. Dort trifft er auf einen Reisebürounternehmer, der empfiehlt, zuerst den Dal-See in Srinagar – die Landeshauptstadt der umstrittenen Provinz Jammu und Kaschmir – zu besuchen, ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen, aber auch ein seit dem 13. Jahrhundert umstrittenes Gebiet, in dem bewaffnete indische und pakistanische Streitkräfte bis heute einen unruhigen Waffenstillstand einhalten.

In diesem Schmelztiegel muslimischer, hinduistischer und buddhistischer Kultur besucht Wald das Grab des Yuz Asaf. Nach einer islamischen Tradition wurde der Bruder Jesu an seiner Stelle gekreuzigt und er selbst floh nach Kaschmir, wo er eine Frau namens Miriam ehelichte und eine Familie gründete. Dies erinnert an Dan Browns The DaVince Code, der uns vor Augen führt, dass es von Jesus viel mehr Legenden gibt, als für das Neue Testament endgültig festgelegt werden konnte, und zu einer noch stärkeren Verflechtung religiöser Traditionen führt, wie zum Beispiel Legenden über Buddha, der einst Byzanz besucht haben soll .

Die Geschichte wechselt zwischen Wien und Srinagar hin und her, während der Erzähler Geschichten über Walds Leben und seine Zeit in Wien erzählt und wie sie seine Ansichten und seinen Charakter geprägt haben. Der Erzähler scheint ein bisschen wie Dr. Watson von Sherlock Holmes zu wirken: verwirrt, aber in gewisser Bewunderung seines Partners, der trotz – oder gerade wegen seiner „spirituellen Anwandlung“ sich mit schönen Frauen, ausschweifenden Partys und ausgedehnten Reisen ein beneidenswertes Leben leistet. Beide stehen Karl Marx viel näher als dem Papst von Rom.

Die Beziehung des Protagonisten zum Erzähler ist nicht wie die zwischen Marx und seinem lebenslangen Freund und Mentor Friedrich Engels, der bei seiner Untersuchung zu den gleichen Ergebnissen kam. Im Gegensatz zu Engels ist der Erzähler skeptisch und prüfend, und er akzeptiert ein Entgelt für seine Mitarbeit. Gemeinsam ist Wald und Marx die Überzeugung, dass das Volk „verschwindet“, je mehr der Staat (mit seiner rationalen Gesetzgebung) vom Volk Besitz ergreift und es zu Staats-Bürgern macht und die schöpferische Kraft, die den Menschen erst zum Menschen macht, in ihm verkümmert. Im Kapitalismus steht nicht die Evolution, sondern die Produktion im Mittelpunkt des Geschehens – eine Perversion, die nicht nur Weltfrieden und Umwelt zerstört, sondern auch das menschliche Wesen. Er erlebt sich – ohne dass es ihm klar zu sein braucht – als unschöpferischer Nicht-Mensch und tritt in dieser Gestalt den ebenfalls von sich entfremdeten Mitmenschen entgegen. Nur aus dieser Sicht ist Wald froh, dass ihn fanatische Terroristen vor sich her treiben – eine Hetzjagd, die ihre Spuren bis nach Kaschmir zieht – und er auf diese Weise zumindest der von „ideologischem Spuk besessenen Bande“ entrinnt.

Interessant ist, dass Wald – wie Marx seinerzeit – mit der Idee einer Revolution operiert. Jedoch benötigen die „ausgebeuteten und geistig lahm gelegten Massen“ eine Theorie, die ihnen hilft „alle Verhältnisse umzuwerfen“. Und diese geistige Waffe will Wald ihnen geben. Es ist im Gegensatz zum Marxismus keine gewaltsame Waffe, und sie richtet sich nicht gegen die Kapitalisten, sondern weckt jene auf, die unter ihm leiden, aber nichts unternehmen, oder um das schöne Bild des Protagonisten zu gebrauchen: „Der Kopf dieser Emanzipation ist der Kopf, ihr Herz der Glaube, dass gemeinsam alles (nicht schlechter, sondern) besser wird“, wobei er unter „Kopf“ zunächst seine Philosophie und unter „Herz“ den Sinn des Lebens (Evolution) und, darin enthalten, echte Demokratie versteht.

Doch in einer Sache kommen er und der „autoritäre Hitzkopf und antisemitische Säufer“ Marx gar nicht zurecht: in der Auffassung über die sakrale Welt. “Marx”, diktiert er seinem Freund, “did his work as a critic of faiths and denominations and not as a critic of spirituality”. Das heißt: Zwar ist, wie Marx und vor ihm Hegel feststellten, die Materie zeitlos, unerschaffen, „das Erste, Grundlegende und Ewige“, doch schließt der Materialismus den Weltgeist Hegels als Geist und Bewusstsein der Materie nicht aus, der sich auch mit dem „Geist, den Augen und den Händen des Menschen“ mehr und mehr bewusst wird.

Bei Hegel, Marx und Grow hat die Geschichte Sinn und Ziel. Aber nicht nur Gott, „das lebendige Universum“, nicht nur der arbeitende Mensch, das Proletariat, und nicht nur der investitionsfreudige Kapitalist sind der Motor der Weltprozesse, sondern sie alle wie auch die natürlichen Prozesse sind der Motor der Evolution.

Bei seiner Wahrheitsfindung bedient sich der Geist – so bereits Hegel – gern der großen Persönlichkeiten, weil sie die Entwicklung am schnellsten vorantreiben. Einer von ihnen – Wald – gelangt am 31. März 2008 nach Kaschmir, wo sich eine auf ihn maßgeschneiderte Serie von Zufällen fortsetzt und sein ganzes bisheriges Leben in einem Punkt und Sinn zusammenläuft. Aber „nicht nur der Geist inspiriert den Menschen“, wie er konstatiert, „auch der Mensch inspiriert ihn – wenn auch in beide Richtungen im seltensten Fall merklich.“

Unser anonymer Erzähler ist nach wie vor skeptisch – auch gegenüber Walds zweifellos genialen Erfindungen, deren so viele sind, dass er mit ihnen acht Schauräume füllen und sie fast zur Gänze an Investoren verkaufen konnte. „Inspiration ist nur der Anfang“, sagt er dem Prinzen und seiner bezaubernden Nichte. „Unentwegt werden wir durch Dinge und Menschen inspiriert. Doch erst wenn die Verhältnisse zu ihnen stimmig und zahlreich sind, können sie ein Hinweis auf die Welt und ihr Wesen sein“ – eine seltene Angelegenheit, weil Religion bis heute reaktionär, idealistisch, mitnichten integral verstanden wird.

Walds Biograph tut sich schwer, seine Arbeit fortzusetzen. Schon Hegel überschritt die von Kant gezogenen Erkenntnisgrenzen. Er sprach von einem Weltgeist, lieferte aber keine sichtbaren Beweise für die Existenz eines solchen Wesens. Deshalb besteht für ihn, wie schon Bertrand Russell gegen Hegel einwandte, kein logischer Grund, diese Philosophie letztlich für wahr zu halten.

Doch die Ereignisse rollen ein Glanzstück nach dem anderen aus, wie die Identität von Physik und Metaphysik, der integrale Wert, der Gang des Menschen und der Menschheit in drei Phasen – er gipfelt in der integralen Theorie der Geschichte – und im Kult der Kultur als Schlüssel integraler Erfahrung, in der das „lebendige Universum“ in „Körpersprache“ zu uns spricht – mit Zeichen, mit arrangierten Zufällen und auch mit Wundern, die nicht die physikalischen, aber die Grenzen der Erwartung und der Möglichkeiten sprengen.

Erst als der Erzähler in die Ereignisse, wie wir sie heute in der Lektüre finden, selbst verwickelt und als große Persönlichkeit gefordert ist, öffnet sich ihm eine zweite Sicht, die die Welt über die Dinge hinaus begreiflich macht. Aber auch das muss bezweifelt werden – wie man auch Mohammed bezweifeln kann, wie er in der kleinen Zeltstadt des Prinzen bemerkt. „Alles kann geglaubt oder bezweifelt werden, bis man es selbst erfahren hat.“

Walds spannendes, gefährliches, zugleich aber auch amüsantes und befreiendes Abenteuer wirft unter dem Druck der Ereignisse weitere Bedingungen seiner Behauptungen auf. Entweder sie werden vom Magier, dem Sidhi, dem Prinzen, von seinem schaurig-prominenten Gast, von den Bootsmännern am Pier oder dem kaltschnäuzigen Fotographen aus Pasadena in hitzig-humorigen Debatten zerpflückt oder sie werden in Szenen und Begebenheiten selbst- und vielsprechenden dargeboten.

Wird er in dem mächtigen Prinzen – wie Marx in Engels – einen Partner für seine Revolution des Bewusstseins finden?

Nachdem dieser Bericht fertiggestellt wurde, wird der Erzähler mit Wald weitere Buchprojekte starten. Sie werden als Serie unter dem Titel „Bücher des Lebens“ erscheinen und den „wissenschaftlichen Integralismus“ zum Gegenstand haben. Es werden Sachbücher und unterhaltsame Prosa entstehen, und besonders jene Themen werden hervorgehoben, bei denen großer Rückstand zu verzeichnen ist: Demokratie und Spiritualität statt Ideologie und Religion.

Bücher des Lebens

Im Zeltlager des Prinzen / Der neue Islam?

Kapitelüberblick

Der Prinz und Anführer der „freien arabischen Stämme“ verfolgt einen ehrgeizigen Plan: Er sieht den Arabischen Frühling über die Lande ziehen und in diesem Klima die Chance, mit den in seiner Agenda vereinten arabischen Stämmen einen neuen Staat mit ihm selbst an der Spitze zu errichten. Mit Argusaugen blickt er auf die Gefahr, die sich durch die neue Ausformung der al-Qaida und andere extremistische Aufständische abzeichnet, die keine Muslime wären, sondern den Islam für ihre „teuflischen Zwecke“ missbrauchen würden. Auf Basis dieser Einschätzung verstehen der Prinz und sein prominenter Gastfreund, der späte Osama bin Laden, einander exzellent. Was beide trennt, ist die Vorstellung, wie man auf die sich ändernden Umstände reagieren soll: Osama möchte die al-Qaida, die ihm mehr und mehr aus den Händen gleitet, gegen die „neue Macht und ihre falschen Propheten“ verteidigen, während der Prinz den Herausforderungen in der islamischen Welt mit einer neuen Bewegung reformatorisch, radikal begegnen will: Die traditionellen Strömungen im Islam wären nicht mehr zeitgemäß und müssten durch ein aufgeklärtes Islamverständnis abgelöst werden, das sich die Grundsätze von Demokratie und Menschenrechten, wie sie in der westlichen Welt im Zuge von Humanismus und Aufklärung entwickelt worden waren, zu eigen macht. Der Koran müsste historisch-kritisch gelesen werden und sei nicht die Säule des Islams, sondern die Fünf Säulen des Islams wären die Säulen und auch die Propheten des Islams – darum das Wort „Macht der Rituale“. Die Spiritualität soll soll die alte Buch- und Gesetzesreligion ablösen, und in die Kategorie „gutes Handeln“ (ihsān) müsse die Evolution als Hauptkriterium und Sinn des Lebens aufgenommen werden. Aus allen Teilen der islamischen Welt, so die Vision des fettleibigen, lebenshungrigen Prinzen, würden moderne Muslime in dem von ihm errichteten Staat sich zu Millionen einfinden und ihn zur Blüte bringen. Um seinem hochfliegenden Plan den letzten Schliff zu verleihen, hat er Wald zu sich gebeten, der die Einladung „gegen alle Vernunftgründe“ nur aufgrund seines jüngsten Traumes angenommen hat. Der Prinz kennt die alten Prophezeiungen, wonach der lang ersehnte „Prophet und Erneuerer der islamischen Welt“ in diesen Tagen in Kaschmir erscheinen soll. Als ihm von Walds Ankunft mitgeteilt worden war, schickte er Christian, um den vermeintlichen „Propheten aus dem Abendland“ ausfindig zu machen und zu sich in die kleine provisorische Zeltstadt in der nächtlichen Einöde des Himalajas zu begleiten.

Es folgt eine der längsten, aber auch eine der spannendsten und abwechslungsreichsten Szenen in der Literaturgeschichte, die sich im Prinzenzelt über 100 Seiten zuträgt. Rund um die Prunkzelte – nichts als Finsternis, lauernde Gefahren und beißende Ungewissheit. Die ganze Welt scheint mit ihren Fragen und Nöten von außen auf das Zelt an der kleinen Böschung gegen die grundlos anmutende Klippe zu drücken. Erwartet werden ein Trupp blutrünstiger Gotteskrieger, ein Rudel mörderischer Terroristen, die Wald seit Wochen nachsetzt, ein Spätwintereinbruch, der jede Flucht unmöglich erscheinen lässt, und der Mitternachtsengel, der laut der alten Prophezeiung Wald als den lang erwarteten und lang ersehnten Propheten bestätigen soll.

Im düsteren Schein qualmender Kerzen begegnet der Held der Geschichte nicht nur dem prahlerischen Stammesführer und seiner polygamen Ehefrau, dem meist gesuchten und meist gefürchteten Terroristen der Welt, Kisten voll mit Waffen und Munition, sondern auch einer ausschweifenden Bauchtanzgruppe und nicht zuletzt seiner lang ersehnten und lang gesuchten Liebe, die Wald trotz des seidenen Fadens, an dem sein Leben hängt, ihrem fürstlichen Oheim auszuspannen sucht  ——– ein über allem humoriges Abenteuer durch alle Schichten des Lebens, bei dem es nie darauf ankommt, was du glauben kannst oder nicht.

Bücher des Lebens

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